Costa Rica verbietet fossile Brennstoffe

Costa Rica verbietet fossile Brennstoffe

Das Zentralamerikanische Land Costa Rica macht gerade einen Riesenfortschritt auf ökologischem Gebiet. Carlos Alvarado, der 38 Jahre alte Präsident des Landes, legt dies folgendermaßen dar: „Die Dekarbonisierung ist die größte Aufgabe unserer Generation und Costa Rica muss eines der ersten Länder der Welt sein, die dies erreichen, wenn nicht das erste“. Er verwendet nun erneuerbare Energien, um 99 Prozent der erforderlichen Energie des Landes abzudecken. Diese große ökologische Veränderung wird gefolgt von dem spektakulären Plan, mit fossilem Brennstoff betriebene Autos zu reduzieren und bis zum Ende der Präsidentschaft Alvarados im Jahr 2021 total abzuschaffen.

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Diese Art Veränderung könnte eine große Herausforderung darstellen, denn die Straßen von Costa Ricas Hauptstadt San José sind mit Verkehr vollgestopft, der Automobilmarkt des Landes wächst jährlich um 25 Prozent während hingegen nur zwei Prozent der Autos derzeit Elektro- oder Hybridautos sind. Alvarados Plan ist daher ein großer Schritt nach vorne, was die Idee einer grüneren Erde betrifft und wird langfristig massive Auswirkungen haben.

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Dennoch, Wissenschaftler und Forscher sind nicht sehr optimistisch, wenn es um  diese Idee geht. Laut ihnen ist die totale Eliminierung von fossilen Brennstoffen innerhalb weniger Jahre unrealistisch.

Wir sind nicht sicher, ob Costa Rica darin erfolgreich sein wird, den Planeten grüner zu machen, aber eines steht fest: dieser Plan verbreitet die weltbewegende Idee, die Natur und die Luft unseres Planeten zu schützen. Dies könnte viel wertvoller sein, als wir denken, denn jede großartige Leistung entspringt einer mutigen Idee und den dahinterstehenden Menschen, die an das was sie tun, glauben.

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